Rathausinfo

Johanniswald wird stärker verkehrsberuhigt

Tempo 20 und Durchfahrtsverbot gilt auch für Bewohner

Das Wohngebiet „Johanniswald“ wird stärker verkehrsberuhigt. In den zurückliegenden Sommerschulferien wurden neue Verkehrszeichen montiert, die das gesamte Wohngebiet nun als Tempo-20-Zone kennzeichnen. Die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h wurde von Bürgermeister Leonhard Helm verfügt, um das Wohngebiet als Schleichweg zwischen den Bundesstraßen B 8 und B 455 noch unattraktiver zu machen.

„Der Weg aus Richtung Frankfurt oder Kelkheim nach Schneidhain führt ganz klar über den Verkehrskreisel“, erklärt der Bürgermeister. „Nachdem es durch den aufwändigen Umbau des Kreisels keinen Rückstau mehr in der Sodener Straße gibt, ist es nicht akzeptabel, dass ein ruhiges Wohngebiet von Abkürzern belastet wird, die damit gerade mal eine Minute Fahrzeit einsparen wollen.“

Im Johanniswald hat ein Generationswechsel stattgefunden. Wie in der Zeit der Bebauung wohnen dort wieder viele junge Familien mit kleinen Kindern. Und natürlich wird in ruhigen Wohnstraßen die Fahrbahn zum Erlernen des Radfahrens und für Kinderspiele mitgenutzt. Durch die Temporeduzierung und das Durchfahrtsverbot soll die Sicherheit der spielenden Kinder deutlich verbessert werden.

Die Straßen im Johanniswald sind an vielen Stellen eng und unübersichtlich, sodass die Beschränkung auf 20 km/h angemessen ist. Zudem sind die gepflasterten Fahrbahnen mit zunehmender Geschwindigkeit deutlich lauter als eine glatte Asphaltoberfläche.

Um die Zahl der Fahrzeuge im Kuckucksweg und Drosselweg zu reduzieren wird auch für die meisten Bewohner des Johanniswaldes die komplette Durchfahrt untersagt. Zusätzlich zu den Durchfahrtsbeschränkungen an den Einmündungen Kuckucksweg/Altenhainer Straße und Drosselweg/Kuckucksweg wird nun noch ein entsprechendes Schild im Drosselweg unterhalb des Lerchenweges montiert.

Dort ist die Durchfahrt nur noch den Anliegern der Straßen Am Rabenstein, Bachstelzenweg und dem unteren Drosselweg gestattet. Die Anwohner der übrigen Straßen müssen künftig das Wohngebiet in Richtung Altenhainer Straße verlassen.

Dieses zusätzliche Durchfahrtsverbot ermöglicht dem Ordnungsamt effektive Kontrollen durchzuführen und die Verkehrsbeschränkung verstärkt durchzusetzen. „Königstein muss als Wohnstadt dem erheblichen Durchgangsverkehr klare Regeln vorgeben - das erhöht den Wohnwert und hilft, Königstein noch lebenswerter zu machen“, erläutert Helm die Maßnahme.




(26.08.2009)


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